Präsentation 
Bau des Hummelhauses
Präsentation 
Bau der Hummelkästen
Die Hummeln kommen! Die Gruppen und ihre Völker

Ausstellung

Galerie: Hummeln

Siehe auch unter "Downloads"

Informationstafel
beim Hummelhaus

Preis vom 
Zwiefalter Naturfonds

Berichte von der Ausstellung: Südwestprese, 22.04.2004 GEA vom 22.04.2004

Hummelhaus feiert Richtfest

Ehrung im Gomaringer Rathaus

(Hummeln live)

GEA vom 14.07.2007

SWP vom 20.07.2007

   

 

Realschule Steinlach-Wiesaz, 
Biologie / Meinrad Lohmüller 

Im Bildungszentrum auf dem Höhnisch, 72144 Dusslingen

Als Innovationsfeld "Naturwissenschaftlicher Unterricht" vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ausgezeichnet.

Jahresprojekt der aktiven Naturerfahrung:
Hummeln - friedlich brummende "Pelztiere" 
Nachbar Natur braucht Freunde !

Dieses Projekt wird von der Klasse 6a im September 2002 begonnen und bis November 2003 betreut, im Biologieunterricht, an Projekttagen und in der Freizeit.

Projektleitung: Biologielehrer Meinrad Lohmüller

Warum gerade Hummeln?

Dieses neue Projekt setzt die Arbeit des vorausgegangenen Jahresprojekt der aktiven Naturerfahrung "Heimliche Untermieter- Wir schützen und fördern Insekten" (Wildbienen-Florfliege-Ohrwurm) fort, da ja die Hummeln mit zur Gruppe der Wildbienen gerechnet werden. (siehe Projektkosten: Info-Tafel)

Dank ihres flauschigen Aussehens und ihrer Friedfertigkeit sind Hummeln zwar ebenso bekannt wie beliebt, nicht aber ihr Beziehungszusammenhang in ihrer Lebensgemeinschaft.

Neben der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Hummeln - leisten sie doch, vor allem mit ihrer Fähigkeit, auch bei schlechtem Wetter noch fliegen zu können, einen erheblichen Beitrag zur Bestäubung wichtiger Kulturpflanzen - macht sie ihre spannende Biologie für die Arbeit mit Schülern interessant.

Zahlreiche von der Honigbiene her bekannte Phänomene lassen sich ebenso gut an Hummeln demonstrieren, so z.B. die Volksgründung, die Arbeitsteilung, der Wabenbau, die Vorratswirtschaft, sowie die Orientierungs- und Gedächtnisleistung.

Ihr Image bei Schülern als friedlich brummende "Pelztiere", "die ja nicht einmal stechen können", erleichtert den Zugang zu einer praktischen Arbeit mit ihnen, lässt handlungsorientiertes Forschen und Lernen zu und attraktive Projektarbeit: selbstgesteuerte Naturerfahrung im ökologischen Feld, die zu vernetztem Denken und kritischem Umweltbewusstsein führen soll.

Schule als Lernort, das bedeutet für die Arbeit mit Hummeln kaum eine Einschränkung, da die Tiere selbst bei Nesteingriffen nur selten aggressiv reagieren. Da Hummeln in punkto Gefährlichkeit als "liebe Pelztiere" über das beste Image bei den Schülern verfügen, sind sie Lebewesen, die Schüler motivieren.

Der Standort der Hummelvölker muss gewährleisten, dass unbeteiligte Schüler selbst durch deren Mutwillen nicht gestochen werden können. Andererseits sollte der Standort offen für Beobachtungen am Flugloch und im Volk selbst sein. Wir wählen hierzu den Bau eines geräumigen und langlebigen Gartenhauses, das wir in Blockbohlenbauweise auf einem geeigneten Platz nahe des bereits bestehenden Insekten-Biotops errichten.

Die Völker selbst halten wir in besonderen Hummelkästen, die von unserem Gomaringer Naturfilmer Karlheinz Baumann für seinen Hummelfilm "Königin für einen Sommer" entwickelt wurden, und gefahrloses Beobachtungen ihrer Lebensweise, Beobachtungen unmittelbar am und im Nest zulassen und gefahrlosen Umgang mit den Hummelvölkern ermöglichen. 

Einfache Dressurversuche zum Formen- und Farbensehen, zum Erlernen von Signalen können mit einfachen Methoden von den Schülern selbst erforscht werden, ebenso einfache Beobachtungsaufgaben an den Trachtpflanzen.

Präsentation Bau des Hummelhauses                    
Präsentation Bau der Hummelkästen und Inneneinrichtung